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Dialoge im öffentlichen Raum

In einigen Kirchengemeinden gab es Interesse, sich stärker für den Dialog mit anderen Kulturen und Religionen und insbesondere gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu engagieren.

Daraus entstand die Idee, gerade auch im "Öffentlichen Raum" mit diesen Themen präsent zu werden. "Welcome! -Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree", das Kooperationsprojekt zwischen dem Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und der SozDia Stiftung Berlin, hat seit Januar 2020 koordinierend für den Aufbau eines entsprechenden trägerübergreifenden Netzwerks im Bezirk Treptow-Köpenick gesorgt.

 

Interkulturelle Woche 2020: Ein guter Anlass

Die Interkulturelle Woche 2020 (27. September. bis 8. Oktober 2020), die bundesweit unter dem Motto "Zusammen leben, zusammen wachsen" stand, war ein guter Anlass, um sich mit ganz unterschiedlichen Begegnungsformaten  sichtbar als Kirche und Diakonie einzubringen. Zum Programm dieses Netzwerks gehörte die Zusammenarbeit anlässlich des jüdischen Laubhüttenfest (Sukkot), die interaktive Ausstellung "Facetten des Glaubens" auf zwei Wochenmärkten und eine gemeinsame Radtour zur Aziziye Moschee in Buckow am Tag der Deutschen Einheit bzw. Tag der offenen Moschee.

"Solche gemeinsamen Erfahrungen und sich dadurch aufbauendes Vertrauen bilden die Basis für ein friedliches Miteinander in einer lebendigen Demokratie. So kann Verbundenheit in aller Vielfalt wachsen.", fasst Welcome!-Projektkoordinatorin Hille Richers zusammen. Ein schönes Symbol für das gegenseitige Interesse und das respektvolle Miteinander der verschiedenen Religionen war für Hille Richers auch die Übertragung aus der Buckower Azizye Moschee in die jüdische Laubhütte in Schöneweide. Bei einem Konzert auf eben jenem Laubhüttenfest ließen einige der Radler*innen den gemeinsamen Tag ausklingen.

Impressionen: Ausstellung "Facetten des Glaubens"

Impressionen: Tag der offenen Moschee - gemeinsame Radtour

Was haben Chanukkah und Weihnachten miteinander zu tun?

Ein "erhellendes" Gespräch mit Fragen und Antworten von der liberalen Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und dem ehemaligen Landesjugendpfarrer Rudi Pahnke am 13. Dezember 2020 in der Köpenicker Stadtkirche. Es geht um die Wurzeln von Chanukkah und Advent bzw. Weihnachten und auch um heutige Praxis und Prägungen.

In Kooperation mit der Fachstelle TKVA (Treptow-Köpenick für Vielfalt- gegen Antisemitismus) wollen wir mit dazu beitragen, dass jüdisches Leben wieder sichtbarer werden kann. Wir wollen Raum geben, um die Vielfalt heutigen jüdischen Lebens kennenzulernen und verbreitetem Nichtwissen und Vorurteilen besser begegnen zu können

Die Aktionstage zu Chanukkah wurden als Kooperation mit TKVA durchgeführt. Partner waren neben Welcome!- Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree der SozDia Stiftung Berlin, das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Jüdisches Zentrum Synagoge Fraenkelufer, ev. Stadtkirchengemeinde Köpenick, MoBe moving poets e.V.,  Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick. Sie wurden u.a. gefördert vom Diakonischen Werk Berlin- Brandenburg-Schlesische Oberlausitz.

Chanukkah trifft Weihnachten: Ein Gespräch

Probleme beim Abspielen des Videos? Kopiere den folgenden Link in deinen Browser (Weiterleitung zu Youtube)

https://www.youtube.com/watch?v=UsQBCtKK47w

Impressionen: Chanukkah 2020

Bild 1: Liberale Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg & Rudi Pahnke, Landesjugendpfarrer, im Dialog

Bild 2: Der Chanukkah-Leuchter in Köpenick