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Azubis machen ihren Kuhgraben digital!

Er wurde in Kooperation zwischen Kompetenzzentrum RKW, einem gemeinnützigen Impulsgeber der Wirtschaft und der DIHK geschaffen, um Digitalisierungsprojekte in Ausbildungsunternehmen - eben durch ihren eigenen Fachkräftenachwuchs - anzuregen. Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Nominierung war, dass die Auszubildenden mit einer selbstentwickelten Projektidee die Digitalisierungsstrategien ihres Unternehmens nachhaltig voranbringen.
So bewarben sich bundesweit 360 junge "digitale Spürnasen" aus 60 Berufszweigen. Aus den ersten 70 ausgewählten Projekten gingen 12 Finalisten hervor. Darunter der Kuhgraben.
Das "Q" steht heute für eine wachsende digitale Medienkompetenz bei den Arbeitsabläufen des Restaurants. Dieser Prozess und dass das Unternehmen im Ergebnis heute mit einem digitalen Anwesenheitsmanagement arbeiten kann, ist der hohen Motivation und Beharrlichkeit von Milena Wilk (18) zu verdanken. Die junge Frau, Auszubildende zur Restaurantfachfrau, hatte als Projektverantwortliche den "digitalen Hut" im Team auf und entwickelte die Idee, die Arbeitszeiterfassung im Excel-Format zu realisieren. Die Alte Papierliste verschwand; zwei Tablets wurden zur Eingabe angeschafft. Damit wurde ein ressourcenschonendes und transparentes System eingeführt, was ebenso übersichtlich Überstunden, Fehlzeiten sowie Urlaubstage der Mitarbeiter*innen darstellen kann.
Das überzeugte die Jury und das Projekt des SozDia-Ausbildungsunternehmens wurde bei der Preisverleihung durch Schirmherrin und Ehefrau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, in der vorigen Woche darüber hinaus mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Milena und die Digiscouts, Copyright: SozDia