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Hochbeete im JoNa

Hochbeete im JoNa. Diesen Frühling und Sommer wurden wir von kleinen und großen Pflanzen begleitet. Von wuchernden Tomatenpflanzen über kleine Thymian- und Rosmarinsträucher, bis hin zu leckeren Erdbeeren, konnte unser selbstgebautes Hochbeet für so einiges an eigener Ernte sorgen. Gebaut wurde die erste Beetkonstruktion von Marco. Die Erste? Ja, genau die Erste, denn die Ernte war reichtlich und der Aufwand überschaubar.

So wird uns das Hochbeet also auch im kommenden Jahr wieder ein Stückchen versorgen. Nun planen wir, wie es um ein weiteres Beet ergänzt werden kann. Besonders die Tomaten fanden reichlich Verwendung in Salaten und anderen Speisen. Die Gurken brauchen im kommenden Jahr eventuell ein wenig mehr Liebe und Beachtung, mit gestärktem grünen Daumen, wird jedoch auch das gelingen. Doch auch jetzt konnten wir bereits einige Gurken ernten und genießen. Gerade der Unterschied zum gekauften Supermarktprodukt ist gigantisch. Wir schauen nun gespannt den letzten warmen Tagen entgegen, bis wir die letzte Ernte pflücken können und sammeln über die kalten Monate Ideen, was wir im kommenden Jahr anpflanzen wollen.

Digitalisierung 2020

Auch wir als JoNa sind versucht unseren Beitrag zum Schutz des Klimas und der Natur zu leisten. Neben dem E-Auto und der Ladesäule in unserer Auffahrt, geht es uns auch darum Ressourcen zu sparen. Dass manchmal das Schöne mit dem Nützlichen stärker in Verbindung steht, als man es anfangs sehen kann, zeigt unsere digitale Archivierung. Seit Januar 2020 fließt nun wesentlich weniger Papier durch unseren Drucker. Somit heften wir auch wesentlich weniger analog ab und sparen ganz nebenbei eine Menge Platz im Regal. Außerdem geht die Suche über unseren Server schnell von der Hand und notwenige Daten sind rasch abgerufen. Trotzdem, oder gerade deswegen werden wir auch in 2020 weiterhin nach Möglichkeiten suchen, unseren Ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Denn wir haben nur diese eine Erde.

Neues Jahr! Weiter geht`s!

Auch das JoNa ist gut in den goldenen 20igern angekommen. Statt lauter vieler Vorsätze sind es aber eher viele Vorhaben, die den Jahreswechsel und Start begleitet haben. Der Um- und Ausbau geht in die nächste Runde und nimmt unsere beiden oberen Stockwerke in Beschlag. Und auch wenn Ostern noch ein gutes Stück entfernt liegt, bringt das mit dem Umbau verbundene Abreißen hier und da ein paar versteckt Überraschungen ans Tageslicht. Wie zum Beispiel eine tragende Balkenkonstruktion hinter einer Wand, mit der dort niemand gerechnet hat und die die Bauarbeiten vor neue Herausforderungen stellt. Dafür sieht die obere Etage langsam richtig gut aus und ist nahezu bezugsfertig. Die ein oder anderen Werkzeuge und Planen lassen noch den Baustellencharakter erahnen, im groben stechen aber die neuen und modernisierten Räumlichkeiten hervor. Als eine ehemalige Bewohnerin zu Besuch kam, zeigten wir ihr die Etage und sie konnte es kaum fassen. Besonders, dass die Küche geblieben ist wie sie war, der Raum um sie herum aber nun völlig anders aussieht, sorgte für Verblüffung. Ganz neu hingegen ist eine Hocktoilette, die wir nun für die Jugendlichen eingebaut haben. So geht also Schritt für Schritt der Umbau voran und auch wenn es hier und da zu großen Einschränkungen führt und manchmal an den Nerven zerrt, zeigt jeder fertige Raum und Abschnitt, dass es die Anstrengungen mehr als wert war und sein wird.

 

Der Umbau

Seit Mai befindet sich das JoNa im Umbau. Der Prozess ist für alle Beteiligten zu einer spannenden und gleichzeitig herausfordernden Aufgabe geworden. Die vergangenen Monate waren geprägt von Lärm, dem Geruch von Farbe und einem immer voller werdenden Innenhof, der zwischenzeitlich bis zu 7 Autos gleichzeitig beherbergte. Fortschritte und Rückschläge schlugen gleichermaßen zu Buche. Für uns als Team hieß es in der letzten Zeit vor allem, sich für den Umzug bereitzuhalten. Sowohl unser Büro wanderte von der obersten Etage nach unten in das Erdgeschoss, als auch die Räume der Jugendlichen mussten von oben nach unten in den neu geschaffenen Anbau geräumt werden. Dank unserer Expertise in Sachen hausinterner Umzüge war der Prozess in guten zwei Tagen bewerkstelligt.

Der Anbau bietet nun einen gemütlichen Rückzugsraum mit insgesamt vier Räumen für bis zu neun Jugendliche. Zusätzlich gibt es einen kleinen Gemeinschaftsraum mit Tischen, Sesseln und einer kleinen Teeküche, in dessen Zentrum eine Säule die Beschaffenheit des ursprünglichen Gebäudes erahnen lässt. So entsteht eine stilvolle Verbindung von Alt und Neu. Des Weiteren wurden neue Bäder mit gefliesten begehbaren Duschen geschaffen. 

Neben dem Anbau wurde auch das Souterrain ausgebaut. Unsere Teamsitzung, Supervision und andere Besprechungen können nun in einem großen, gemütlichen Raum abgehalten werden. Ein weiterer großer Raum, mit langer Tafel, Whiteboard und ausreichend Sitzmöglichkeiten steht auch für andere Einrichtungen der SozDia für Besprechungen zur Verfügung.

Trotz all der bisherigen Fortschritte sind noch immer viele Baustellen im JoNa zu finden. Der Grat zwischen ausgebauten und gerade im Umbau befindlichen Bereichen ist schmal. Die nächsten Schritte sind der Ausbau der oberen Etagen und auch hier wird der ein oder andere Umzug auf uns zukommen. Wir bleiben also gespannt und beobachten weiter wie sich das Haus jeden Tag ein bisschen weiter verändert.

Neues aus der Kleiderkammer

Eine kleine Aufräumaktion hat der Kleiderkammer neuen Glanz verliehen. Nach Sichtung aller Kleidungsstücke und der Schuhe fühlen wir uns momentan recht gut für den Winter gewappnet, was jedoch nicht heißt, dass wir nicht jeder Zeit für eine Kleiderspende offen sind.

Da wir als Einrichtung durch eine hohe Fluktuation der Jugendlichen geprägt sind, geht auch immer wieder Kleidung raus und fehlt dann für die neuen Jugendlichen. Seit diesem Jahr nehmen wir auch Mädchen auf und es fehlt hier noch am ehesten an einer größeren Auswahl von Kleidung.

Insgesamt sind wir froh eine Kleiderkammer zu haben, die aufgeräumt und übersichtlich die ersten Bedarfe der Jugendlichen abdecken kann und somit eine erste gute Möglichkeit von uns zur Unterstützung für die jungen Menschen darstellt.