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Damit sich auch Menschen in schwierigen finanziellen Situationen schützen können, werden ab Mittwoch, den 27. Januar, kostenlose Masken an Berechtigte verteilt. Für Karlshorst und die Rummelsburger Bucht findet die Verteilung im iKARUS stadtteilzentrum der SozDia statt. Welche Voraussetzungen gelten, lest ihr in der aktuellen Pressemitteilung.

 Sagt es weiter!

Aktion Händewaschen: SozDia macht mit!

Das Leben in der aktuellen Corona-Situation ist für uns alle schwieriger geworden, oft für jede*n einzelne(n) aus ganz unterschiedlichen Gründen. Die Wohnungslosen und hier insbesondere der Anteil der Obdachlosen haben es in dieser Situation leider nochmal besonders schwer. Viele Orte der täglichen Hygieneversorgung, wie z.B. Toiletten im öffentlichen Raum, sind geschlossen. So entstand im Berliner Arbeitskreis Wohnungsnot die Aktionsidee "Händewaschen", bei der ein Aufkleber, der freundliche Aufnahme signalisiert, ins Fenster geklebt wird. Ziel ist es, dass an den Orten, an denen dieser Aufkleber hängt, obdachlosen Menschen die Möglichkeit gegeben wird sich die Hände zu waschen oder auf die Toilette zu gehen. Das Signal, dass diese Aktion in unsere Stadt senden soll ist, aufbauend auf unser Motto "Jeder Mensch hat einen Platz in der Mitte der Gesellschaft": Jeder Mensch hat einen Platz bei uns in SozDia. "Klopfet an, so wird Euch aufgetan." (Matthäus 7,7). >> Mehr Infos

Kita-Schließungen ab dem 25. Januar 2021 - wir sind im Notbetrieb für Euch da!

Weiterhin und nun noch viel mehr gilt es, gemeinsam aufeinander acht zu geben, um die Herausforderungen zu meistern. Damit jeder nötige Betreuungsanspruch auch während der Kita-Schießung bewilligt wird, ist es sehr wichtig, dass Eltern diesen Anspruch auch vorweisen oder anzeigen. Er gilt aktuell für Kinder:

  • bei denen mindestens ein Elternteil in systemrelevanten Berufen tätig ist
  • die nur bei einem Elternteil aufwachsen
  • und die bei Familien leben, die sich in einer besonderen sozialen Situation befinden


Mehr Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/kita/. Natürlich stehen die Kita-Leitungen Euch für Fragen im Hinblick auf den Betreuungsanspruch jeder Zeit zur Verfügung!

Welttag der Migranten & Flüchtlinge

Am 17. Januar begehen wir den Welttag der Migrant*innen und Flüchtlinge. An diesem kirchlichen Gedenktag würdigen wir ganz besonders die Stärke und den Mut, den diese Menschen täglich aufbringen. Um Solidarität mit geflüchteten Menschen zu zeigen, können wir ihre Geschichten teilen und die Herausforderungen sichtbar machen, denen sie gegenüberstehen. Dazu haben wir mit Sadou gesprochen. Er kommt aus Guinea. Das liegt an der äußersten Westküste Afrikas. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen Länder wie Burkina Faso oder Sierra Leone, die nicht gerade für Gerechtigkeit, Demokratie, Menschenwürde und Frieden bekannt sind. Aber auch in Guinea ist das Leben mehr als hart für die Bevölkerung. Eine sehr hohe Kriminalität, Korruption und eine unbeschreibliche Armut bestimmen den Alltag der Menschen dort. Sadou floh 2016. > weiterlesen...

Kita NEO startet mit Notversorgung

Die Kita NEO ("NaturErfahrungsOrt") in Hohenschönhausen ist in der Notversorgung mit der Eingewöhnung gestartet. Und auch, wenn die aktuelle Situation viel Kraft fordert, so überwiegt die Freude im Team: "Nach Monaten der Planung sind wir auch wahnsinnig froh, loslegen zu dürfen. Wir haben das wunderschöne Haus nun gemeinsam mit Leben gefüllt und alles vorbereitet, damit die Kinder und die Familien sich wohlfühlen können.", freut sich Nene Sacchi, Leiterin der Kita NEO. Die konzeptionelle Grundlage der pädagogischen Arbeit in den Kitas der SozDia bildet die "Kita als weltoffenes Dorf". Dieses Entwicklungskonzept basiert auf der Annahme, dass junge Kinder ihre Kita ähnlich wie ein Dorf erleben, um den Kita-Alltag in seiner Komplexität und mit seinen Potentialen besser erfassen und vermitteln zu können. Partizipations- und Mitgestaltungsmöglichkeiten der Kinder, der Familien und unserer Erzieher*innen sind Kern unseres Selbstverständnisses und finden sich in allen pädagogischen Bereichen des Kita-Alltags wieder.

Schule ist doof! Oder...doch nicht?

Jugendliche haben oft viel wichtigere und dringliche Fragen in ihrem Leben zu klären, als das Thema "Schule". Und nun ist da die Pandemie. Auf einmal ist alles, woran man so gewöhnt war, irgendwie anders. Alleine lernen, keine Freunde sehen, abgelenkt von Geschwistern oder der Familie...Das kann zu Stress mit den Lehrer*innen, Stress zu Hause, Gefühle der Überforderung, der Hilflosigkeit, zu Leistungsabfall und auch zu Gewalt führen. Jugendliche sind ein Teil unserer Gesellschaft. Sie jetzt alleine zu lassen wäre fatal. Deshalb sind wir weiterhin für sie da. Unser Jugendklub TUBE bietet zum Beispiel täglich (natürlich unter Einhaltung der individuellen Schutz-und Hygienekonzepte) in mehreren Kleingruppen an, beim Distanzunterricht zu unterstützen und bei Aufgaben zu helfen. Wie kannst Du helfen? Hast Du einen Jugendlichen in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis? Vielleicht hilft es schon, ihm*ihr einen Raum anzubieten, einen PC oder einfach ein offenes Ohr. > Zum kompletten Beitrag

Infos zur aktuellen Situation

Mit dem zweiten "harten" Lockdown in Deutschland findet in allen Berliner Kindertagesstätten vom 16. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 lediglich eine Notbetreuung statt. Die Einrichtungen der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung bleiben bis zum 31.01.2021 geschlossen.

> Weitere Infos

Nach Brandanschlag: Gemeinsamer Spendenaufruf von SozDia und Kirchenkreis für "Morgen wird besser" erzielt bislang rund 3.500 Euro

Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender der sich seit 30 Jahren in Lichtenberg engagierenden SozDia Stiftung Berlin, und Hans-Georg Furian, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, haben dem Inhaber der im Sommer bei einem Brandanschlag zerstörten Kiez-Kneipe "Morgen wird besser" die Spendensumme von 3.500 Euro überreicht. Ja, es gibt Hoffnung - und es geht voran! Was für ein Unterschied zu den Bildern direkt nach dem Brandanschlag im Sommer: Mitte August war die Lichtenberger Kiez-Kneipe "Morgen wird besser" unweit des Lichtenberger Sana-Klinikums bei einem Brandanschlag fast vollständig zerstört worden - die Wände schwarz, ein Teil des Mobiliars verbrannt und noch Wochen nach dem Anschlag ein stechender Rauchgeruch in den Räumen. Nur durch ein Wunder wurden keine Menschen verletzt und durch das Feuer war ein Sachschaden von 30.000 Euro entstanden. Jetzt, gut vier Monate später, sind die Wände von den Brandschäden befreit, der Fußboden wird aktuell in Stand gesetzt. Ja, es geht voran. > Mehr lesen

Meine Geschichte - unsere Nachbarschaft

Während Berlin sich im Herbst 2019 auf das 30. Jubiläum der Wende vorbereitete, trafen sich neun Nachbarinnen und Nachbarn aus Hohenschönhausen und erzählten sich gegenseitig ihre ganz persönliche Geschichte der Zeit vor und nach dem 9. November '89. Daraus entstanden Ausschnitte aus den Lebensgeschichten, die im Rahmen des Erzähl-Projekts "Meine Geschichte unsere Nachbarschaft - Alte und neue Erzählungen aus Hohenschönhausen" zwischen August und November 2019 erzählt und von den Erzählenden zur Veröffentlichung freigegeben wurden. An zehn Abenden kam eine feste Gruppe von neun Teilnehmenden im BENN-Büro 1 im Warnitzer Bogen in Hohenschönhausen zusammen, um zu erzählen, um zuzuhören und um sich über gemeinsame und unterschiedliche Erlebnisse und Erinnerungen auszutauschen. Wir wünschen Euch viel Freude mit dieser spannenden Lektüre!

> Die Erzählungen (PDF)

> Die Projektbescheibung (PDF)

Die neue Ansichtssache ist da!

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen ist sie da: die neue Ausgabe des SozDia-Magazins "ANSICHTSSACHE". In dieser Ausgabe widmen wir uns der Frage, welche Bedeutung die Würde eines Menschen hat und wie es uns gelingen kann, diese Würde auch oder eben gerade während der Pandemie zu schützen. Das aufgreifend, hat diese Ansichtssache zwei große Themen im Blick: die Frage nach einem würdigen Wohnen, das vielen Menschen versagt ist, und die Frage nach dem Umgang mit geflüchteten Menschen. Ausgangspunkt ist dabei, das zutiefst Menschliche in uns wieder zu entdecken und einander dabei zu helfen, es füreinander zu bewahren. Denn Würde hat auch immer damit zu tun, wie Menschen miteinander umgehen, wie sehr sie füreinander einstehen, wie gut es ihnen gemeinsam gelingt, dem Gegenüber "in Würde" zu begegnen. > Zum PDF

Es ist soweit - unsere Jubiläumsfestschrift ist da!

30 Geschichten lassen die letzten 30 Jahre der SozDia Stiftung im Angesicht des gesellschaftlichen und politischen Wandels erlebbar werden. Es geht um Aufbau, um Durchhalten, um außergewöhnliche Wege, um innovative Lösungen und auch immer um gemeinsam Haltung zeigen. Aber vor allem geht es um die Menschen, mit denen die SozDia "gemeinsam Leben gestaltet" - denn wir alle sind es, die diese Gesellschaft prägen und bewegen. > Zur Festschrift (PDF)