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Fünf Jahre SozDia-Jugendklub Horn

Das neue Team vom Jugendklub Horn.

Am 15. Juni 2016 feierten viele junge Menschen mit uns die Wiedereröffnung des Köpenicker Jugendklubs Horn und weihten unseren neu hergerichteten Treffpunkt ein.
Fünf Jahre später gibt es auch einen Grund zur Freude: Nach dem monatelangen Notbetrieb kann das pädagogische Team wieder offene Jugendarbeit leisten. Für die Heranwachsenden im Alter von 8 bis 18 Jahren heißt das vor allem Gemeinschaft zu erfahren, sich beteiligen, mitgestalten und auszuprobieren zu können. Die Jugendklub-Besucher*innen erwartet außerdem ein spannendes Sommerferienprogramm. > Mehr lesen

Gemeinsam Berufsausbildung gestalten

Das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen, auch für unsere Auszubildenden im Ausbildungsrestaurant "Am Kuhgraben" und in unseren Tischlereien "Hirnholzwerkstatt" und "Holznagel". Einige von ihnen bereiten sich gerade auf ihre Abschlussprüfungen vor und wir sind zuversichtlich, sie in wenigen Wochen mit einem Berufsabschluss als Fachkraft im Gastgewerbe, Restaurantfachkraft oder Tischler*in und manch eine*einen sogar schon mit einem neuen Arbeitsvertrag in der Tasche verabschieden zu können.

Hinter ihnen und zahllosen anderen jungen Menschen liegt ein besonderes Jahr und das nicht nur wegen der Einschränkungen durch Laden- und Restaurantschließungen, fehlender bzw. erschwerter Ausübung von Sport und anderen Hobbies oder durch den Wegfall von Urlaubsreisen und Partys: Viele Heranwachsende stecken mitten in ihrer Ausbildung, möchten diese abschließen oder auch gerade erst beginnen - unter Pandemie-Bedingungen mit Hygienekonzepten und Abstandsregeln eine große Herausforderung.

> Mehr dazu, was es in diesen besonderen Zeiten für eine erfolgreiche Ausbildung und einen gelingenden Berufsstart braucht.

UNERHÖRT! Diese Jugendlichen.

© Diakonie Deutschland

Baker Gasiba wünscht sich von älteren Menschen mehr Interesse an jungen Menschen. Viele Jugendliche engagierten sich für die Gesellschaft und spielten nicht nur mit Handys.
Der 18-jährige besucht regelmäßig unseren Kinder- und Jugendklub Holzwurmhaus. Er kommt aus dem Irak und lebt seit 6 Jahren in Berlin. Baker möchte Erzieher werden und vermisst während der Corona-Pandemie vor allem das Fußballspielen. Er ist Teil der Kampagne "UNERHÖRT!" der Diakonie Deutschland.

> Baker fühlt sich unerhört, weil...

Demokratie in frühkindlicher Bildung

Was hat ein Faschingsfest in der Kita mit Demokratie zu tun? Jede Menge meinen wir. In einer Kita-Kultur der Teilhabe und der gleichberechtigten Beteiligung können die Kinder ihr Leben gemeinsam gestalten. Und dazu gehört auch die Entscheidung, unter welchem Motto das Faschingsfest stattfinden soll, ebenso wie Absprachen zu einer alternativen Tagesgestaltung, zum nächsten Ausflugsziel oder zur Dekoration des Gruppenraums. All das sind Momente der demokratischen Bildung innerhalb des komplexen Kita-Alltags.
Und so lernen die Kinder bereits in der Kita, wie sie sich aktiv beteiligen und etwas bewirken können und wie demokratische Prozesse ablaufen. Auch die Möglichkeit das Beschwerdemanagement zu nutzen und das Mitspracherecht in einem Kinderparlament auszuprobieren, kann dazu gehören.
Fragt also die Kinder, denn jedes von ihnen hat ein eigenes Bild von der Welt!

> Mehr lesen

SozDia-Einrichtungen beteiligen sich am Tag der Nachbarn

Ein Aktionstag, der die Nachbarschaft belebt und das Miteinander stärkt - auch, oder gerade, in diesen besonderen Zeiten: Am 28. Mai ist der Europäische Tag der Nachbarn.
Und auch wir setzen am kommenden Freitag durch kreative Aktionen unserer Einrichtungen und Projekte ein Zeichen für mehr Gemeinschaft. Das macht unsere Arbeit aber auch abseits des Aktionstages aus, denn bei der SozDia engagieren wir uns seit nunmehr 30 Jahren im Bereich der Gemeinwesenarbeit.

> Mehr zu den Aktionen unserer Einrichtungen aus dem Bereich Gemeinwesenarbeit am 28. Mai 2021

"Frieden Leben - Demokratie gestalten. Wann, wenn nicht jetzt? Besonders jetzt!"

(Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender der SozDia, beim Festakt am 5. Mai 2021)

Im Studio mit Abstand und vorab negativ getestet: Markus Meckel, Michael Heinisch-Kirch und Ulrike Trautwein im Gespräch, moderiert von Verena Düntsch (v.l.n.r.)

Was für ein Fest! Und was für ein großartiges Geschenk, wenn an die 140 Menschen digital zusammenfinden und diesen Raum so konstruktiv nutzen!
Danke für die rege Teilnahme an unserer Jubiläumsfeier, danke für den offenen Dialog in diesem für uns neuen Format und auch herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche!

> Mehr dazu...

> direkt zu den Zusammenfassungen der fachlichen Themenräume

"Leben neu Lernen - Bildung für alle" - Die neue Ansichtssache ist da!

Im Hinblick auf die Ängste, Ärgernisse, aber auch die Hoffnung und die Lichtblicke, die uns alle in dieser Pandemie tagtäglich begleiten, treibt uns in der neuen Ausgabe der Ansichtssache die Frage nach der Bildungsgerechtigkeit in Deutschland und auch weltweit um. Wie ergeht es Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf den Zugang zur Bildung und wie stehen ihre Chancen während einer Pandemie an Bildung teilhaben zu können? Was brauchen Kinder und Jugendliche in diesen Zeiten?

Wir sind der Meinung, dass es vor allem sensible Wegbegleiter*innen braucht, die in der Krise anpacken und an der Seite der jungen Menschen stehen. Wir lassen sie in diesem Heft zu Wort kommen, so z.B. Bine Stiebel aus dem Jugendklub Tube. Zusätzlich benötigt es aber auch ein starkes, breites Bündnis von Menschen und den politischen Willen, um endlich die Kinderrechte in unser Grundgesetz aufzunehmen. Daher spornt uns das Interview mit Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes umso mehr an. Hier geht's zur Ansichtssache als PDF

Internationale Wochen gegen Rassismus

Das Team vom BENN Hohenschönhausen und das Projekt PLATTE MACHEN für Hohenschönhausen haben im Vorfeld der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 Menschen auf der Straße gefragt: "Wie reagieren Sie auf Rassismus?" Schaut rein!

Teil 2: NACHGEFRAGT: "Wie reagieren Sie auf Rassismus?" from Benn HSH Nord on Vimeo.

Frohe Ostern, frohes Pessach!

Christliche Menschen feiern an Ostern das Fest der Auferstehung. Damit wird symbolisiert, dass der Tod nicht "das letzte Wort" hat...Vieles von dem, was mit "Auferstehung" gemeint sein kann, bewegt auch nicht-christliche Menschen: Ostern ist immer im Frühling. In dieser Zeit erwacht die Natur, aus scheinbar toter Materie sprießt neues Leben, neues Grün - eine besondere Zeit.

In diesem Jahr findet das "Festjahr 1700 Jahre jüdisches  Leben in Deutschland" statt. Aus diesem Anlass gibt es die ökumenische Plakatkampagne "#beziehungsweise: jüdisch und christlich- näher als du denkst". Das Plakat erinnert daran, dass das christliche Osterfest in sehr enger Verbindung zum jüdischen Pessach-Fest steht. An Pessach feiern Jüdinnen und Juden die Erinnerung an die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei. Christinnen und Christen feiern zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod.

SozDia hat dazu gemeinsam mit Kooperationspartner*innen* für die Erstellung eines Kurzfilms gesorgt, in dem jüdische Menschen von Heute auf die Frage antworten: Was ist Pessach für mich?
> https://www.youtube.com/watch?v=IveFx9zcrh8

*Der Film entstand in Kooperation mit der Fachstelle TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus, der Ev. Jugend Oberspree-West und dem Projekt "Ins Tun Kommen - Treptow-Köpenick interreligiös" der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick und wird von der Diakonie Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz gefördert.

Trauer um Peter Wirbeleit

Wir trauern um unseren sehr geschätzten Kollegen Peter Wirbeleit, Koordinator der SozDia Wohnungsnotfallhilfe und Sozialpsychiatrischen Assistenz. Peter ist am Freitag, den 12. Februar, im Kreise seiner Familie und in Begleitung der Pfarrerin seiner Heimatgemeinde im Krankenhaus verstorben. Wir alle haben in den letzten Wochen für ihn gebetet und/oder an ihn gedacht, wir haben ihm von ganzem Herzen Genesung gewünscht. Gott hat ihn nun zu sich geholt. Wir alle spüren Trauer. Trauer um einen sehr geschätzten Menschen, Trauer darum, sich nicht verabschieden zu können, Trauer darum nicht alles gesagt zu haben, Trauer um die Begegnungen mit ihm, die fehlen werden. > Weiterlesen

"Unterwegs in Hohenschönhausen Süd" startet!

Die Gemeinwesenarbeit ist im Wandel und wir gehen neue Wege, um die Menschen im Kiez zu erreichen! Am 1. März 2021 ist eine neue, im Rahmen des Infrastrukturförderprogramms des Senats finanzierte Stadtteilarbeit der SozDia gestartet! "Unterwegs in Hohenschönhausen Süd" ist mobiler als ein klassisches Stadtteilzentrum und arbeitet kiezübergreifend an und zwischen den beiden Standorten, Interkultureller Garten bzw. NEO (Natur.Erfahrungs.Ort, Liebenwalderstraße) und Stadtteilzentrum Campus Hedwig (Hedwigstraße). Das Ziel ist es, neue Wege zu finden, um in Kontakt mit den Menschen aus dem Bezirk zu treten und Angebote zu entwickeln, die dem Bedarf und den Interessen der Bürger*innen im Kiez entsprechen. Wir wollen Menschen dazu ermutigen sich als Teil des Gemeinwesens zu verstehen, sich kreativ, mit eigenen Ideen und Interessen einzubringen und ihr Leben im Kiez aktiv zu gestalten. In gutem Kontakt mit anderen Trägern der Nachbarschaftsarbeit wollen wir neue ergänzende Felder erschließen. Die Förderung der Zusammenarbeit und des Austauschs unterschiedlicher sozialer und kultureller Milieus ist uns ein Hauptanliegen, damit wir voneinander und miteinander lernen können. Schaut doch mal auf der Facebook-Seite vorbei! >https://www.facebook.com/unterwegsinhshsued/

Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Mit dem Klimafasten ruft unter anderem die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) dazu auf, über den Tellerrand zu schauen und zu erleben, wie wohltuend es sein kann Überflüssiges über Bord zu werfen und gleichzeitig damit das Klima zu schützen. Am Aschermittwoch beginnt in der christlichen Tradition wie in jedem Jahr die Fastenzeit. Dieser Verzicht soll den bewussten Umgang mit Gottes Gaben verstärken und Wertschätzung für scheinbar Selbstverständliches schaffen. Klimafasten kombiniert die Tradition der Abkehr vom Überfluss und dem Freimachen für Neues sehr gut mit einfachen und gut aufbereiteten Nachhaltigkeitsthemen. Die acht Fastenschwerpunkte für je eine Woche bis zum Ostersonntag könnt ihr hier nachlesen.

Eine digitale Karte der Diakonischen Einrichtungen und Evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Die Kirchengemeinden in der Nachbarschaft unserer Einrichtungen sind von unserem Selbstverständnis als Diakonie her eigentlich die natürlichen Partner*innen unserer Arbeit. Doch wie oft wissen wir gar nichts oder nur kaum etwas voneinander - sind uns im Unklaren darüber, wie die Ressourcen und Kompetenzen des jeweils anderen Partners für den gemeinsamen Auftrag gut und gewinnbringend für beide Partnerinnen eingesetzt werden können. Ein aktuelles Ergebnis der Arbeit des Welcome! Projektes ist eine digitale Karte, auf der alle diakonischen Einrichtungen und alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises zu sehen sind. Die Karte dient der Kontaktaufnahme zu den Kirchengemeinden und anderen diakonischen Partner*innen, die bei Ihnen und bei uns vielleicht ganz in der Nähe aktiv sind. > Hier geht es zur Karte

> Hier findet ihr die Legende

Nachbarschaftlich angepackt: Tischlerei "Holznagel" hilft, Brandschäden zu beseitigen

Im Sommer 2020 brannte es in der Lichtenberger-Kiezkneipe "Morgen wird besser". Dies war der vierte Anschlag auf die Bar innerhalb weniger Jahre. "Dass die Kneipe mit dem jüdischen Besitzer im Visier von Neonazis ist, berichten Anwohnende", schreibt der Tagesspiegel im Anschluss an den Brandanschlag, bei dem viele Möbelstücke der Kneipe demoliert wurden. Als Kiez-Nachbarin der Kneipe wollten wir als SozDia tatkräftig helfen den Schaden zu minimieren und ein Signal der Unterstützung an den Kneipenbesitzer senden. Dafür haben wir zunächst zusammen mit dem Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree einen Spendenaufruf aufgesetzt, der dankenswerterweise von vielen Menschen beantwortet worden ist. Und zum anderen, hat sich unsere Tischlerei "Holznagel" an die Arbeit gemacht...> weiterlesen

Unsere "grüne FlottEE" (Elektro & Erdgas)

Die SozDia ist gerade 30 Jahre alt geworden - eine lange Zeit, in der viel gemeinsam geschafft und viel erlebt wurde. Einen Teil unserer sozialdiakonischen Arbeit mit Heranwachsenden, Familien und Menschen in besonderen Lebenslagen macht unser Glaube an die Zukunft aus. Dazu gehört auch die Zukunft unseres Planeten und somit die Bewahrung der Schöpfung. Als die SozDia entstand, war die Fahrzeug- und Motorentechnologie noch nicht so weit entwickelt wie heute. Ursprünglich mit einem Dieselfahrzeug begonnen, gesellte sich zu dem PickUp bald ein Sprinter mit Pritsche...weiterlesen

Kita-Schließungen ab dem 25. Januar 2021 - wir sind im Notbetrieb für Euch da!

Weiterhin und nun noch viel mehr gilt es, gemeinsam aufeinander acht zu geben, um die Herausforderungen zu meistern. Damit jeder nötige Betreuungsanspruch auch während der Kita-Schießung bewilligt wird, ist es sehr wichtig, dass Eltern diesen Anspruch auch vorweisen oder anzeigen. Er gilt aktuell für Kinder:

  • bei denen mindestens ein Elternteil in systemrelevanten Berufen tätig ist
  • die nur bei einem Elternteil aufwachsen
  • und die bei Familien leben, die sich in einer besonderen sozialen Situation befinden


Mehr Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/kita/. Natürlich stehen die Kita-Leitungen Euch für Fragen im Hinblick auf den Betreuungsanspruch jeder Zeit zur Verfügung!

Infos zur aktuellen Situation

Mit dem zweiten "harten" Lockdown in Deutschland findet in allen Berliner Kindertagesstätten vom 16. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 lediglich eine Notbetreuung statt. Die Einrichtungen der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung bleiben bis zum 31.01.2021 geschlossen.

> Weitere Infos

Es ist soweit - unsere Jubiläumsfestschrift ist da!

30 Geschichten lassen die letzten 30 Jahre der SozDia Stiftung im Angesicht des gesellschaftlichen und politischen Wandels erlebbar werden. Es geht um Aufbau, um Durchhalten, um außergewöhnliche Wege, um innovative Lösungen und auch immer um gemeinsam Haltung zeigen. Aber vor allem geht es um die Menschen, mit denen die SozDia "gemeinsam Leben gestaltet" - denn wir alle sind es, die diese Gesellschaft prägen und bewegen. > Zur Festschrift (PDF)